Beschreibung
Der Film von Andres Veiel beleuchtet die ambivalente Bildsprache Riefenstahls und ihre Wirkung bis heute. Die Vorführung wird von Film- und Religionspädagoge Michael M. Kleinschmidt begleitet.
Leni Riefenstahl (1902-2003) gilt als eine der umstrittensten Frauen des 20. Jahrhunderts. Ihre ikonografischen Bilderwelten von „Triumph des Willens“ und „Olympia“ stehen für perfekt inszenierten Körperkult, für die Feier des Überlegenen und Siegreichen. Und zugleich auch für das, was diese Bilder nicht erzählen: die Verachtung des Unvollkommenen, des vermeintlich Kranken und Schwachen, der Überlegenheit der einen über die anderen. Die Ästhetik ihrer Bilder ist präsenter denn je – und damit auch ihre Botschaft? Der Dokumentarfilm von Andres Veiel („Beuys“) geht dieser Frage anhand der Dokumente aus Riefenstahls Nachlass nach. Film- und Religionspädagoge Michael M. Kleinschmidt wird in den Film einführen und das anschließende Gespräch moderieren.
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