Ein wichtiger Schritt in Richtung Smart City
Vom Dach eines Hauses auf dem Westwall hat man nicht nur einen schönen Blick auf die Dorstener Innenstadt – dort befindet sich auch eine der vielen Stellen in der Stadt, an denen das Digitalisierungsprojekt „Emscher-Lippe-Things.net“ erst möglich wird. (Foto: Dr. Hans Hubbertz vom evangelischen Kirchenkreis (l.) kümmert sich in Zusammenarbeit mit der IST planbar GmbH um den Aufbau von LoRaWAN in der Emscher- Lippe-Region – darunter auch in Dorsten. Die Wirtschaftsförderung Windor mit Günter Kesselmann (mitte) und Tobias Schmitz unterstützen das Projekt. Foto: Marco Stepniak) Es gibt Bürgern, Unternehmen, Kommunen oder Organisationen in der Emscher-Lippe-Region die Chance, alle möglichen Daten selbst zu messen. So kann zum Beispiel ermittelt werden, wie hoch die Feinstaubbelastung vor der eigenen Haustür ist oder ob der Boden im Garten mal wieder Feuchtigkeit braucht. Das funktioniert über kleine Sensoren, die durch Funkknotenpunkte verbunden werden, Messwerte aufzeichnen und an das öffentlich verfügbare und kostenlose „The Things Network“ senden. Auf einem Hochhaus am Westwall zum Beispiel steht eines von neun aktiven LoRaWAN-Gateways in Dorsten. Diese Gateways ermöglichen den Empfang von LoRaWAN – ein Low Power Wide Area Network, mit dem Daten über lange Strecken gesendet werden können.
Schnelleres Internet
Nicht nur das Projekt des Evangelischen Kirchenkreises in Zusammenarbeit mit der IST planbar GmbH und mit Unterstützung der Dorstener Wirtschaftsförderung (Windor) ist ein wichtiger Schritt in Richtung Smart City. Auch der Breitbandausbau schreitet in Dorsten voran. Erst kürzlich hat auch in Altendorf-Ulfkotte der Ausbau des Glasfaser-Netzes begonnen, eigens angestoßen vom örtlichen Bürgerverein „Altendorf-Ulfkotte trifft sich e.V.“.